Marius & die Jagdkapelle

Lexikon

10 Zebra 10

ist das erste Lied auf einer Jagdkapellen-CD, das Ratzfatz singen darf. Mit dem Lied «10 Zebra 10» auf Wildsaujagd, das von schwarzen Streifen auf den Zähnen eines Zebras und dem Besuch beim Zebra-Zahni berichtet, wurde Ratzfatz ein lang gehegter Wunsch erfüllt. Mühsam ist, dass er jetzt das Lied natürlich auch live singen will.

Adalbert

Der Dachs Adalbert ist alt und hat nicht gerne lange Diskussionen. Darum ist seine Höhle sehr oft von Tieren überbucht, die bei ihm Unterschlupf suchen. Adalbert kann nicht nein sagen. Eines Tages ist die Höhle zerplatzt, weil der grosse Bär mit seiner dicken Frau Trudi, neben einer Familie Has und einem Fuchs mit seinen Freunden darin eingezogen ist. Er wird erstmals in der Waldfibel besungen. Danach kommt er für kurze Zeit in das liveprogramm der Jäger, aber da Ratzfatz das Lied zu langweilig findet, fliegt es aus dem Programm. Es erscheint neu arangiert auf der 4. Musik-CD von Radio Waldrand wieder. Mit neu einer Hasenfamilie, der Familie Has.

Äh

ist in all seinen Bedeutungen das Lieblingswort von Supertreffer.

Bächli-Lied

ist ein Lied aus «Sechs Jäger, wo nöd wönd jage» über den Lauf eines Bächleins.

Bär

Sehr grosser Bär mit wenig Sinn für Ordnung. Sucht eine saubere Höhle mit seiner dicken Frau Trudi – und findet sie beim Dachs Adalbert. Durch den Einzug vom Bären und seiner Frau wird ein explosionsartiges Platzen der Dachshöhle ausgelöst.

Bärechrüseler

spielt Bass bei Marius & die Jagdkapelle und singt Jägerchöre. Er ist der mutigste Jäger und berüchtigt dafür, dass er im Frühjahr die Bären auskitzelt. Aus dem Fell, das ihm dabei unter den Fingernägeln hängen bleibt, hat er sich seine Bärenfell-Mütze gehäckelt. Bärechrüseler verleiht seine wunderschöne Stimme nicht nur live dem Wurm Freddy Chanales, sondern auch im gleichnamigen Lied auf «Rehbockrock» sowie im Wurm-Schlaflied auf der Schlaflieder-CD, die Bestandteil des Bilderbuchs «Es Schlaflied für de Igel» ist.

Bettseicherli – Bettseicherliblueme

Das Bettseicherli lebt am Waldrandwiesenrand vom Jägerwald. In der Ostschweiz wird das Blümchen namens Buschwindrösli im Volksmund Bettseicherli genannt. Im Lied «Bettseicherliblueme» auf « Wildsaujagd» wehrt sich das Bettseicherli gegen diesen gemeinen Namen und weint sich beim Löwenzahn aus. Das traurige Blümchen droht sogar damit, im kommenden Frühjahr in der Erde zu bleiben, wenn es weiterhin statt Buschwindrösli Bettseicherli genannt wird.

Blablabla

ist ein Lied auf «Verschreckjäger» und gehört zu den erfolgreichsten Liedern von Marius & die Jagdkapelle. Es äfft die nervigen Eltern und all ihre Anweisungen nach und zeigt auf, dass es oft nur eine Antwort an deren Adresse gibt, eben: Blablabla!

Brünzlimusig

ist ein Lied aus «Sechs Jäger, wo nöd wönd jage» und wird von Marius und Ratzfatz im Duo gespielt. Später in der Bandversion trägt das Lied den Titel «Oberjägermeister Brünzli».

Cervalat

Cervalat ist ein Lied, welches der russischen Seele der Jäger entspricht. Schon oft haben sie bewiesen, dass sie auch russisch können, mit den Liedern „Isbär im Gfrührfach“ oder „Oberjägermeischter Brünzli“ haben sie den Grundstein für ihre Russen-Polka-Reihe gelegt. „Der Samichlaus hat dem Schmutzli aufgetragen, einen Sack mit Nüssen und Geutzli zu füllen. Zum Znüni wollte der Samichlaus Cervalat für ihn und für Schmutzi. Der Schmutzli ist nicht die hellste Kerze am Christbaum und hat darum Cervalat für die Kinder und als Znüni ein paar Nüsse und Guetzli eingepackt.

Chlapf

ist der Name der Jägerzeitung und das wichtigste Organ der Schweizerischen Jagdgesellschaft (SJG). Veranlasst von Oberjägermeister Brünzli persönlich, wurde im Chlapf die Gründung von Marius & die Jagdkapelle als offizielle musikalische Vertretung der SJG auf der Titelseite bekannt gegeben. Dies kann im Hörspiel «Sechs Jäger, wo nöd wönd jage» erfahren werden.

Chlee

Das Chlee ist der bevorzugte Aufenthaltsort der Fee Feielifeu. Darum wird sie von den Bewohnern im Jägerwald auch oft „Fee im Chlee“ genannt. So z.B. auch im Aufwärmlied «Früüre».

Chraxel

ist der Freund von Simselifei. Zusammen leben die Beiden beim Chrüterwald bim Ühlenei. Sie brauen zusammen aus Kräutern die verrücktesten Zaubertränke. Dabei stellen sie leider nicht besonders geschickt an: Im Lied «Chrixelchraxelfuchseschnodder» versuchen sie sich darin, einen Zaubertrank zu brühen, der sie vom Fieber befreien und gesund machen soll. Da sie aber ständig den falschen Zauberspruch aufsagen, passieren mit ihnen die verrücktesten Dinge. Dass Chraxel fliegen kann, ist im Bilderbuch «Es Schlaflied für de Igel» zu entdecken sowie auf dem Wildsaujagd-Spiel.

Chrischtbaumtänneli

Eine kleine Tanne im Eulenwald, welches tatsächlich freihändig im Wind pfeiffen kann. Ist zum Zeitpunkt, als «Radio Waldrand» heraus gekommen ist gerade 2 Jahre alt geworden. Ratzfatz gratuliert in den Nachrichten und warnt das Chrischtbaumtänneli vor dem drohenden Unwetter.

Chrixelchraxelfuchseschnodder

ist ein Zauberwort und Teil eines Grippe heilenden Zauberspruchs. Das gleichnamige Lied auf «Rehbockrock» beschreibt die Suche von Chraxel und Simselifei nach diesem Zauberspruch und zeigt auf, in was man sich alles verwandeln kann, wenn man die falschen Zaubersprüche wählt.

Chrüterwald bim Ühlenei

Das ist der Lebensraum von Chraxel und Simselifei, der westlich vom Jägerwald liegt.

Chumm hei

ist ein Lied aus «Sechs Jäger, wo nöd wönd jage». Es wird von Peter mit dem Wolf gesungen und er begleitet sich auch selber auf der Mandoline. Es ist eine Schlaflied für seinen Wolf, der eigentlich ein Seichhörnli ist.

Chlausekunscht

Der Samichlaus ist ein Poet. Er macht meist nach dem er aufgewacht ist im Frühling ein langes Gedicht. Schmutzli versucht sich auch als Poet. Aber seine Verse sind grusig.

Dachs-Chrauler-Zwerg

gehört zur Gattung der Waldzwerge und wird im Zusammenhang mit Wurzelbald oft genannt. Sein Arbeitsort ist der Eingang der Dachshöhlen. Mit seinen speziell langen Fingern ist er im Stande, Dachse bis zu zehn Minuten am Hals zu kraulen, sobald sie ihre Höhle betreten. Der alte Dachs Adalbert nannte bis kurz vor der Explosion seiner Höhle einen solchen Dachs-Chrauler-Zwerg sein eigen.

De ganzi Wald schlaft tüüf

ist ein Lied, das sowohl in «Es Schlaflied für de Igel» wie auch auf «Wildsaujagd» unter die Leute gebracht wird. Das Lied beschreibt den schlafenden Wald und die Stille, wenn nicht nur alle Waldbewohner sondern auch Bäume, Wolken, Wind und Mond schlafen. In diesem Lied ist auch zu erfahren, dass die Higshex im Schlaf lautlos weiter higst und die Stille gar das Seichhörnli verstummen lässt.

Discobär

Wir Tombär wegen seinen Tanzkünsten auch oft genannt.

Duo Singjäger

nannten sich Marius und Ratzfatz als Musikgruppe, bevor es zur Gründung von Marius & die Jagdkapelle kam.

Elai Stai

Ein einsamer Stein, welcher von seinem Platz in den Wald rollt. Wird auf der 4. Musik-CD von Marius & die Jagdkapelle, «Radio Waldrand» besungen.

Es kippet

Ratzfatz wird es oft zu viel, wenn er nicht ernst genomen wird von der Jagdkapelle. Wenn Ratzfatz den Satz "ez kippez" sagt, wissen die Jäger, dass sie aufhören müssen mit witzeln.

Es Schlaflied für de Igel

ist der Titel des ersten Bilderbuchs von Marius & die Jagdkapelle. Es erzählt die Geschichte von einem kleinen Igel-Kind, das nicht einschlafen kann. Da seine ganze Familie bereits in einen tiefen Winterschlaf gefallen ist und erst im Frühling wieder aufwacht, macht sich das Igeli im Wald auf die Suche nach einem Schlaflied. Dabei lernt es den Wurm Freddy Chanales, die Familie Specht, das Seichhörnli und deren Schlaflieder kennen. Damit man die verschiedenen Schlaflieder auch hören kann, liegt dem Bilderbuch eine CD mit sechs Schlafliedern bei. Für alle Wildsauen, die sich in der Jägerwelt auskennen, gibt es im Bilderbuch viele alte Freunde zu entdecken: Der Zwerg Wurzelbald, der Rehbock mit dem wunderschönen Rock, die Higshex, der Hund von Frau Chnösi oder der König Floh, die Kuh Lise und sogar die sechs Verschreckjäger selber tauchen in den farbenfrohen Bildern von Jägerin Lika Nüssli auf.

Fee Feielifeu

ist eine Fee, die sich im gleichnamigen Lied auf Wildsaujagd im Fichtewald eine Woche lang täglich in einen anderen Buchstaben verliebt. Wenn sie das Reh trifft ins „R“, wenn sie den Wurm trifft ins „W“ und wenn sie den Has trifft ins „H“. Die Fee Feielifeu ist bekannt dafür, sich am Liebsten im Chlee aufzuhalten. Im Aufwärmlied Früüre handelt es sich bei der Fee im Chlee natürlich um Feielifeu. Gezeichnet taucht die Fee auch mehrfach im Bilderbuch Es Schlaflied für de Igel auf. Im Gegensatz zu ihrer Darstellung auf dem Wildsaujagd-Spiel, trägt sie im Bilderbuch aber keinen Buchstaben bei sich.

Ferdinand

ist eine Schwalbe, die sich am Fuss den Sonnenbrand holt. Nachdem sie bei Herbsteinbruch vergeblich in ihrer Sommerresidenz verharrt, um in den Genuss des kühlenden Schnee zu kommen, fliegt sie letztlich statt in den Süden zum Nordpol, um dort im Eismeer ihre verbrannten Zehen zu kühlen. Das Lied Ferdinand auf «Verschreckjäger» hat sich zu einem Hit von Marius & die Jagdkapelle gemausert und wurde auch auf der Compilation-CD „Stars for Kids (CD 1)“ veröffentlicht.

Fichtewald

liegt südlich vom Jägerwald. Die Fee Feielifeu fliegt da gerne ab und zu hin.

Frau Bär

kommt im «Wurm-Schlaflied» vor. Herr Bär schnarcht so laut, dass Frau Bär nicht zum Winterschlafen kommt.

Frau Chnösi

ist eine böse Frau, die immer hässig ist und auf ihren Spaziergängen im Wald ständig alle Kinder, die dort spielen, anschreit und beschimpft. Zum Glück gibt es aber den unglaublich lieben Hund von Frau Chnösi. Jäger Marius hat das Lied Frau Chnösi auf «Verschreckjäger» über sie geschrieben. Bei Konzerten wurde meistens Ratzfatz dazu verdonnert, in die unbeliebte Rolle der Frau Chnösi zu schlüpfen.

Frau Schnurzelhurz

ist eine Frau, die immer dann auftaucht, wenn ein Kind besonders blöd tut und diesem sowieso alles schnurz ist. Frau Schnurzelhurz macht dann gerne irgendetwas Unerwartetes, wie das Kind in den Daumen beissen oder die Bettdecke klauen, um dem Kind auf die Sprünge zu helfen. Nachdem Jäger Marius das Lied geschrieben hat, aber bevor es auf der CD «Rehbockrock» veröffentlicht wurde, hat Fräulein Schnurzelhurz geheiratet. Daher kommt im Lied «F r ä u l e i n Schnurzelhurz» vor, das Lied heisst aber «F r a u Schnurzelhurz».

Freddy Chanales

ist ein Wurm, der einfach alles kann und es zudem besser kann, als alle anderen Würmer. Er könnte sogar besser Rollschuh fahren, als alle andern, wenn er Füsse hätte, oder besser Pingpong spielen, wenn er Arme hätte! Eigentlich wird Freddy Chanales am Ende vom gleichnamigen Lied vom Huehn Heddy gefressen. Warum er trotzdem ewig weiterlebt, ist sein bisher ungelüftetes Geheimnis: In «Es Schlaflied für de Igel» ist Freddy jedenfalls quietschfidel und bildet sich ein, er könnte mit seinem tollen Schlaflied den kleinen Igel in den Winterschlaf singen. Aber das «Wurm-Schlaflied» nervt gewaltig und das Igeli kann dabei keineswegs einschlafen. Freddy singt sich damit aber selber in den Schlaf und kuschelt sich an seinen Rollschuh. Auch auf dem Wildsaujagd-Spiel ist er schlafend mit seinem Rollschuh zu entdecken. Die nervige, hohe Stimme von Freddy Chanales auf der CD «Rehbockrock» sowie beim «Wurm-Schlaflied» stammt vom Bärechrüseler. Auch bei Liveauftritten spielt und singt fast immer Bärechrüseler den Wurm. Ob es sich beim Wurm aus dem Lied Fee Feielifeu auch um Freddy Chanales handelt, gilt als umstritten. Die Tatsache, dass das «Www-Lied» nicht mit besagter, nervigen Stimme gesungen wird, wird allgemein als Hinweis dahingehend gedeutet, dass es sich hier um einen anderen Wurm handeln muss.

Früüre

ist ein Aufwärmlied auf «Verschreckjäger», in dem Feenfüdlis wackeln und das Reh tanzt und zu dem man schunkelnd die Kälte aus den Gliedern vertreiben kann.

Füüf nassi Spechte

ist ein Fingervers-Country-Lied auf «Wildsaujagd». Es beschreibt vier Spechte, die sich vor dem Regen fürchten und nicht nass werden wollen. Nur der fünfte kleinste Specht fliegt gerne durch Regen und Gewitter.

Geburtstag

Die Jagdkapelle feiert im Jahr 2015 ihren 10 Geburtstag. Und ein Jahr dazu. Aus diesem Anlass haben die Jäger Pepe Lienhard und seine 8 Bläser für einige Konzerte engagiert, nachdem sie sich im Wald getroffen haben, als Pepe gerade am joggen war.

Gheimnis

ist zusammen mit «Stoh mit mir in Wind» zum letzten Lied auf «Verschreckjäger» verschmolzen worden. Beide Lieder stammen aus der Waldfibel.

Gheimrezept us de Jägerchuchi

Die Kochsendung mit Peter mit dem Wolf. Ganz alltägliche Schlemmereien wie das streichen eines Gofibrotes wird auf Kindgerechte, wenn auch sehr esoterische Weise beschrieben.

Grätli

ist der Ausdruck, der bei den Jägern für Handy verwendet wird. Weil die Mütter ihre Handys immer dabei haben und die Kinder teilweise zu recht eifersüchtig auf die Telefone werden, gibt es auf «Wildsaujagd» das Lied «Grätli», in dem die Handys das Klo hinunter gespült werden.

Gröschtriich

ist das Land, in dem der König Floh und seine Geflohschaft leben. Es befindet sich in einem Kaktustopf, der auf einem Tisch steht.

Habakuk

ist ein typischer Schimpf-Ausdruck von Oberjägermeister Brünzli. Im Hörspiel «Sechs Jäger, wo nöd wönd jage» bezeichnet Brünzli anfangs die Musik der Jäger frech als „Habakuk“ und „Chatzemusig“! Brünzli findet, man müsse seiner Wut laut Luft verschaffen und dürfe sie nicht runter schlucken. Im Lied Habakuk auf « Wildsaujagd» bringt Oberjägermeister Brünzli deshalb den Jägern der Jagdkapelle seine ureigenen Jägerflüche bei.

Has

Der Has, – bei den Jägern von Marius & die Jagdkapelle auch „Verschrecki-Has“ genannt, – taucht immer wieder auf: Im Lied «Schreckjäger» verschreckt er die Jäger just in dem Moment, indem die Jäger ihn erschrecken wollen. Im Lied «Fee Feielifeu» verliebt sich die Fee in seinen Anfangsbuchstaben und der Has sieht sich deshalb genötigt, ein «Hhhh-Lied» für die Fee zu singen. Im Hörspiel «Sechs Jäger, wo nöd wönd jage» taucht er vor der Jagdflinte von Marius auf und dieser verscheucht den Has, weil er sich einerseits partout weigert, auf Tiere zu schiessen, und weil es anderseits ja auch der Osterhase sein könnte.

Has

Vater einer Hasenfamilie, die erstmals in dem Lied «Adalbert» aus «Radio Waldrand», resp. der Waldfibel erscheint. Eine sehr auf sich bezogene Obdachlosen-Hasen-Familie, die es Faustdick hinter den Ohren hat. Ein Hasenkind klemmte einmal im Fudi der Bärenfrau Trudi kurz bevor die Höhle vom Dach Adalbert, in der sie übergangsmässig gewohnt haben, wegen überbuchung geplatzt ist.

Haselmuus

kommt im Wurm-Schlaflied vor. Die Haselmaus schläft meistens im Freien, weil ihre Kinder im Traum ständig hampeln und strampeln.

Helmuet

Helmuet ist ein Vogel, der Flugangst hat und darum seit Jahren in seinem Nest hoch in den Bäumen wartet bis er Mut hat. Die anderen Tiere haben ihm einen Helm zu Weihnachten geschenkt. Und ihm einen Schubs gegeben. Er ist mit Flugangst geflogen.

Herr Bär

siehe Frau Bär

Higshex

ist eine Waldhexe, die schon seit 287 Jahren vom Schluckauf geplagt wird. Das wäre an sich nicht schlimm, hat aber fatale Folgen: Bei jedem Higs verzaubert die Higshex alles, was sie gerade anschaut, in das, woran sie gerade denkt … Um der Higshex zu helfen, den Schluckauf loszuwerden, wird sie von den Verschreckjägern bei jeder möglichen Gelegenheit erschreckt. So auch mit dem nach ihr benannten Lied auf Verschreckjäger. Die Higshex trägt unter ihrem Kleid stets Nigsäg bei sich. Böse Zungen behaupten gar, Nigsäg sei an der Higshex angewachsen. Dass die Higshex sogar beim Schlafen noch Schluckauf hat, kann man im Lied «De ganzi Wald schlaft tüüf» aus «Es Schlaflied für de Igel» erfahren.

Hirschschnauzdisco

Als Hirschschschnauzdisgo wird das alljährliche Waldtanzfest bezeichnet. Dort tanzt der Igel Kaktus gern, viel und wild. Die Hirschschnauzdisgo findet meist im Geheimen statt, da auch Zwerge, unter anderem Wurzelbald und der Zauberzwerg eingeladen sind. In diesem Jahr ist die Jagdkapelle die Band, die für die Musik zuständig ist.

Huehn Heddy

ist das Huhn, das im Lied von Freddy Chanales denselben zum fressen gern hat und ihn auch tatsächlich auffrisst!

Hund von Frau Chnösi

Der Hund von Frau Chnösi hat die böse Frau Chnösi an der Leine und kann so verhindern, dass sie unkontrolliert Kinder anfällt und beisst. Ein Glück ist, dass von Frau Chnösi weit und breit jede Spur fehlt, wenn ihr Hund in «Es Schlaflied für de Igel» beim grossen «Waldschlaflied» mitheult.

I schmelz devo

ist ein Lied aus «Rehbockrock» über die Hitze und eine Art Gegenteil-Lied zu Früüre.

Igel

Der kleine Igel, der sich auf der Suche nach einem Schlaflied macht, um endlich in den Winterschlaf fallen zu können, ist die Hauptfigur der Bilderbuch-Geschichte «Es Schlaflied für de Igel». Auf der CD zum Buch ist auch das «Winterschlaflied vo de Igel» zu hören. Auch auf dem Wildsaujagd-Spiel kann man den kleinen Igel mitten in seinem Winterschlaf entdecken.

Isbär im Gfrührfach

Im gleichnamigen Lied auf «Wildsaujagd» findet Paul zu seiner eigenen Überraschung im elterlichen Kühlschrank einen Eisbären vor, bei Nick lebt ein Eisbär in der Picknick-Kühlbox und Laura entdeckt einen in einer Glace-Tiefkühltruhe. Die Eisbären wollen hier bei uns in der Schweiz bleiben und können nicht mehr nach Hause.

Jäger-Tschäss

Die Jäger spielen „ali gägä ali“ und merken, dass sie auch Jazzmusiker sind. Im Lied wird dem Bärechrüsler auch der Begriff „Gsäss“ im Zusammenhang mit „Gsässjazz“ sehr einfach und pointiert beschrieben.

Jägerflüche

Im Hörspiel «Sechs Jäger, wo nöd wönd jage»: - Potz Rehbockmischt! (Marius) - Potz Rehbockgschtank und Rüeblifurz! (Marius) - Potz Rehbockmischt und Schtinkmorchlekuss! (Marius) - Potz Jagdhornschpeuz und Flintedonner! (Brünzli) - Bi allne Fichtefisch und Buechenüss! (Ratzfatz) - Oh, du verwäschti Grasmose! (Peter mit em Wolf) Im Lied «I schmelz devo» auf «Rehbockrock»: - Potz troches Muul und brennti Grem! - Potz gschwellti Huut und Wurscht vom Grill! - Potz Dampfchochtopf und Geisseschweiss! Im Lied «Habakuk» auf «Wildsaujagd»: - Potz Böögepflotsch und Fultierfurz! (Brünzli) - Potz Fuchsebrunz und Stinkfuesschäs! (Brünzli) - Potz Pilzligörps und Schnäggähuut! (Brünzli) - Potz Zapfegagg und Schnodderbrei! (Brünzli)

Jägerfranz

ist der Flintenträger von Oberjägermeister Brünzli und dessen Jagdassistent. Im Hörspiel «Sechs Jäger, wo nöd wönd jage» schenkt er Tombär sein Klavier und meldet im Auftrag von Brünzli beim Chlapf die Gründung von Marius & die Jagdkapelle. Was für Jägerfranz eine schlimme Beleidigung ist: Er wird aufgrund seines Namens oft verwechselt mit dem Ostschweizer Wirtschaftspolitiker Professor Franz Jäger, der sich im Laufe seiner Karriere unerklärlicherweise vom Grün-Liberalen zum Rechtspopulisten gewandelt hat.

Jägerhütte, Jägerhuus

In der Jägerhütte leben die sechs Jäger von Marius & die Jagdkapelle zusammen mit dem Seichhörnli. Sie schlafen dort, sie kochen und essen dort, sie spielen Fangis dort, musizieren dort zusammen und üben dort auch ihre neuen Lieder ein für die Konzerte.

Jägertango

Dieser Tanz, bei dem die Jäger bekanntlich ihre Beine bis über ihre Köpfe schwingen, wird nicht nur einmal im Jahr in der Hirschschnauzdisco getanzt, sondern bei jeder sich bietenden halbfestlichen Angelegenheit in und um die Jägerhütte. Selbstverständlich kann Tombär den Tango am besten tanzen. Den Tanz üben tut man am besten zu gleichnamigem Lied auf der CD Verschreckjäger.

Jägerwald

Das ist der Wald, in dem die Jägerhütte von Marius & die Jagdkapelle steht und sich auch das Chlee befindet. Östlich an den Jägerwald grenzt die Waldrandwiese. Westlich angrenzend befindet sich der Chrüterwald bim Ühlenei, südlich der Fichtewald. In und um diesen Wald spielt sich das Leben der Jagdkapelle ab, ausser wenn die Jäger auf Konzert-Tournee sind. Im Jägerwald leben auch die Higshex, Freddy Chanales, Fee Feielifeu oder die Familie Specht und all die anderen.

Jason us Appezell

Ein Hörer aus dem Appenzell, der ind er Rubrik „Hörerwunsch“, die er begründet mit seinem unverhofft 1. Anruf bei «Radio Waldrand». Jason ist Fan von der Jagdkapelle. So wünscht er sich nicht ein- sondern mehrere Lieder der Jägermusiktruppe. Dieser Wunsch wird ihm nach einigem Hin- und her mit einer Zusammenfassung, einem Mäddli gewährt.

Juhee, es regnet

Nachdem einer von füf nasse Spechte sehr gern im Regen fliegt, weil dann der Himmel frei ist von anderen Flugtieren wird hier der Zwang von Waldspielgruppen- und Waldkindergärten besungen, den Regen doch schön zu finden. Obwohl er manchmal einfach auch nervt

Kaktus

Kaktus ist ein Igel. Ein Tanzigel. Sobald die Musik zu spielen beginnt, muss er tanzen. Er tanzt viel und wild und meist in alle Mittänzer hinein. Einmal ist er nach einer Pirouette in den Fuss von Dachs Adalbert gefallen. Vor lauter Tanzen vergisst er auch oft, dass er aufs WC muss. So passiert es oft, dass er in die Disgo kack, worauf alle Tiere „Kaktus! Ka duss!!“ rufen.

Kei Windle meh

ist ein Disco-Lied auf «Wildsaujagd» zu Ehren von Supertreffer, der neuerdings trocken ist und keine Windeln mehr braucht.

Kla...wievil?

ist ein Lied aus «Sechs Jäger, wo nöd wönd jage». Es wird alleine von Tombär gesungen und gespielt und beschreibt seine Freude über das geschenkte Klavier von Jägerfranz.

König Floh

ist der König der Flöhe in Gröschtriich. Dieses Land, – dass wissen alle seine Floh-Bewohner, – ist unglaublich gross, denn keiner hat sich jemals bis an das Ende des Landes vorgewagt. Nach einer mutigen Reise stellt König Floh im gleichnamigen Lied auf «Rehbockrock» enttäuscht fest, dass sich sein Reich in einem Kaktustopf befindet. Der Kaktustopf samt König Floh ist auch auf dem Wildsaujagd-Spiel zu entdecken.

Konzentreischn

Das einzige Wort, welches Bärechrüsler auf englisch kennt.

Laura

entdeckt im Lied «Isbär im Gfrührfach» beim Glace aussuchen in der Tiefkühltruhe einen Eisbär.

Lia

erwacht oft um Mitternacht, holt die Leiter aus dem Gartenhaus, stellt sie an den Mond und klettert in den Himmel zu ihrem Sternenfreund, den sie über alles liebt. Das Lied «Sternefründ» erzählt von Lias Liebe zu ihrem Stern.

Lika Nüssli

ist eine Jägerin, die lieber zeichnet und malt, als auf Tiere schiesst, und darum eine Freundin der «Verschreckjäger». Seit es die Jagdkapelle gibt, malt sie oft Bilder und Zeichnungen zur Musik der Jäger. Das ist der Grund, warum es die Jägerwelt und ihre Bewohner nicht nur in Ton, sondern auch in Bild gibt.

Linus

ist der hypernervöse Bruder von Rita. Er kann schneller als ein Bächlein erzählen. Im Lied «Superchind» rettet er zusammen mit seiner Schwester die ganze Nachbarschaft vor dem sich ausweitenden Christbaumbrand, indem er in ungeheuer schnellem Tempo telefonisch die Polizei informiert.

Lise

ist eine Kuh, die oft auf der Waldrandwiese östlich vom Jägerwald weidet. Sie wird angebetet vom Löwenzahn, dass sich unsterblich in die Kuh verliebt hat und endlos auf sie steht, bis Lise auch auf das Löwenzahn steht, so dass dieses heftige Halsschmerzen hat. Das Lied Lise auf «Rehbockrock», das diese tragische Liebesgeschichte erzählt, ist wohl das berühmteste Stück von Marius & die Jagdkapelle, wurde ebenso auf „Die grössten Schweizer Hits – Chinderlieder“ sowie auf dem Sampler „ErVolksmusig, Folge 2“ unters Volk gebracht und eine Live-Version ist auch auf der CD „Kinderkonzerte Live“.

Löwenzahn

ist das unsterblich und unglücklich in eine Kuh verliebte Blümchen aus dem Lied «Lise». Das Löwenzahn lebt am Waldrandwieserand vom Jägerwald. Im Lied «Bettseicherliblueme» ist das Löwenzahn der geduldige Zuhörer vom Bettseicherli.

Luzi

ist ein Lied auf «Wildsaujagd», das zusammenfasst, was Kinder alles nicht wollen und was sie eigentlich wollen. Die lautstarke Forderung nach Süssigkeiten, Sackgeld, Schneeballschlacht u.s.w. endet im totalen Lärmanspruch.

Ma mit em Saxophon

Lied, welches die Jäger zusammen mit Pepe Lienhard anlässlich ihre 10 jährigen Jubiläums, zum 11 Geburtstag auf ihrer Tournee spielen. Es handelt sich bei dem Lied um die Geschichte um das Treffen von Pepe und den Jägern. Das Lied war in den goldenen 70gern ein Hit unter dem Namen "Little swiss Lady"

Maria Chäfer

kommt im «Wurm-Schlaflied» vor. Maria ärgert sich darüber, weil sie oft nicht schlafen kann. Ihre Bettgenossen, die Blattläuse, stehen nachts ständig auf, um Pippi machen zu gehen.

Marius

ist der wichtigste Jäger bei Marius & die Jagdkapelle, weil er so gut singen kann und viele tolle Lieder und Texte schreibt. Er ist der fast unbestrittene Chef der Jagdkapelle und auf der Bühne eine wahre Rampensau. Mit diesen beiden Tatsachen hat Ratzfatz – obwohl er der beste Freund von Marius ist – seine liebe Mühe.

Marius & die Jagdkapelle

ist der Name der Musikgruppe, welche von Oberjägermeister Brünzli im Chlapf zur offiziellen musikalischen Vertretung der Schweizerischen Jagdgesellschaft (SJG) erklärt wurde. Die sechs Jäger und Mitglieder von Marius & die Jagdkapelle sind Marius (Gesang, Gitarre), Ratzfatz (Quetschkommode, Cello), Tombär (Tasten), Bärechrüseler (Bass), Peter mit dem Wolf (Banjo, Mandoline und vieles mehr) und Supertreffer (Schlagwerk). Es standen anfangs auch verschiedene andere Namen zur Debatte. Dass der Namensvorschlag Ratzfatz & seine Jägerkumpels sich nicht durchgesetzt hat, macht Ratzfatz noch immer zu schaffen. Was alle Mitglieder der Jagdkapelle verbindet, ist der Umstand, dass sie sich alle weigern zu jagen oder zu ungeschickt dafür sind. In der gemeinsamen Liebe zur Musik und in ihrer Berufung zum Verschreckjäger-Dasein, haben sie sich zu einer Art Selbsthilfegruppe im Sinne einer verhinderten Jagdgesellschaft zusammengeschlossen. Weil die Kurzen, die aufmerksameren Zuhörer ihrer Geschichten und Lieder sind, spielt die Jagdkapelle ihre Konzerte nur für Kinder. Entstehung der Jagdkapelle und die Herkunft ihrer Mitglieder ist das Thema des Hörspiels «Sechs Jäger, wo nöd wönd jage».

Marius & Ratzfatz

Unter diesem Namen war Marius mit seinem treusten Begeleiter Ratzfatz manchmal auch zu zweit unterwegs und spielten kleinere Konzerte.

Müggliobedflugverchehr

ist ein Lied auf «Rehbockrock», indem ein Kind nicht einschlafen kann, weil ihm die fiesen Müggli immer um die Ohren brummen und sich in die Anfänge der Träume schleichen.

Musigjägerslüüt

ist eigentlich der Gründungs-Song von Marius & die Jagdkapelle aus dem Hörspiel «Sechs Jäger, wo nöd wönd jage», das mehrfach im Hörspiel vorkommt. In der Version mit dem Titel «Zwei Musigjägerslüüt» spielen und singen es nur Marius und Ratzfatz, bei «Drü Musigjägerslüüt» spielt und singt zusätzlich Tombär mit, bei «Vier Musigjägerslüüt» kommt Peter mit dem Wolf dazu. Unter dem Titel «S’erscht Konzert» spielen auch Bärechrüseler und Supertreffer mit beim Lied «Musigjägerslüüt» und damit erklingt zum ersten Mal die versammelte Jagdkapelle vor einem dreiköpfigen Publikum: Oberjägermeister Brünzli, Jägerfranz und das Seichhörnli.

Muskelkater

Der Muskelkater ist ein muskulöser Kater. Sobald er Hunger hat, springt er vorbeilaufenden Kindern ans Bein. Dann haben sie den Muskelkater am Bein.

Nick

Zusammen mit der Familie schleppt Nick im Lied «Isbär im Gfrührfach» in der Kühlbox einen Eisbär mit zum Picknick.

Nigsäg

lebt in einer Art Symbiose mit der Higshex zusammen, die ihn unter ihrem Hexenpulli versteckt und immer bei sich hat. Er ist ein Nichtssager, der nichts sagt, ausser dass er nichts sagt. Das gleichnamige Lied auf »Verschreckjäger» ist nicht zuletzt wegen Marius’ nichtssagendem Jagdhorn-Solo ziemlich nichtssagend. Nigsäg ist eines der ältesten Lieder von Jäger Marius und war bereits Teil seiner Waldfibel.

Oberjägermeister Brünzli

präsidiert seit 1997 die Schweizerische Jagdgesellschaft (SJG) und ist damit der Chef von allen Berufsjägern der Schweiz. Brünzli ist ein überpünktlicher, zackiger und humorloser Bünzli, der schwitzt wie ein Urwaldaff, immer für ein Schnäppsli zu haben ist und viel zu enge Hosen trägt. Der Oberjägermeister ist sehr glücklich darüber, dass sein schwieriger Sohn Supertreffer bei der Jagdkapelle als Schlagzeuger mitspielen darf und so erstmals in seinem Leben Freunde gefunden hat. Dieser Umstand ist der Grund, warum Oberjägermeister Brünzli der Jagdkapelle so gut gesinnt ist, nachdem er deren Musik anfänglich Habakuk fand, wie im Hörspiel »Sechs Jäger, wo nöd wönd jage» zu erfahren ist. Dass Brünzlis Stimme gewisse Jägerkinder an Globi erinnert, kann sich niemand so richtig erklären. Jäger Marius hat das Lied «Brünzlimusig» geschrieben, in dem der Oberjägermeister sehr detailliert beschrieben wird. Dieses Lied spielt Marius auf «Sechs Jäger, wo nöd wönd jage» zusammen mit Ratzfatz als Duo Singjäger. Unter dem Titel «Oberjägermeister Brünzli» ist das Lied aber auch auf «Rehbockrock» in einer Bandversion zu hören. Eine Live-Version des Lieds – inklusive Zeitlupenfurz und Brünzlitanz-Musik – ist veröffentlicht auf der CD „Kinderkonzerte Live“. Auf «Wildsaujagd» singt und flucht Oberjägermeister Brünzli höchstpersönlich das Lied Habakuk. Im Live-Programm «Wildsaujagd» betritt Oberjägermeister Brünzli in Form eines Puppendoubles sogar erstmals selber die Bretter, die die Welt bedeuten.

Papis & Mamis

Papis und Mamis sind wichtig, weil sonst gäb es keine Kinder und somit keine Jagdkapelle. Dennoch gibt es Dinge, die nicht einfach sind für die Kinder. Das Eltern auch anstrengend sein können, wird schon im Lied „Blablabla“ vom Debut-Album „Verschreckjäger“ thematisch aufgegriffen.

Paul

entdeckt im Lied Isbär im Gfrührfach im elterlichen Kühlschrank einen Mayonaise fressenden Eisbär.

Pepe Lienhard

Pepe Lienhard hat die Jagdkapelle beim Joggen im Wald getroffen, als er an der Verschreckjägerhütte vorbeigejoggt ist. Bei einem spontanen Kafi und nachdem Pepe mit den Jägern chli Musik gemacht- und dabei das Jagdhorn geblasen hat enstand die Idee, zusammen Konzerte für Kinder zu spielen. Darum spielt die Jagdkapelle und die "Pepe Lienhard-Horns", also mit 8 Bläsern und Pepe im Jahr 2015 einige Konzerte zusammen.

Peter mit dem Wolf

spielt Banjo, Lapsteel, Mandoline, Dobro, Tzora bei Marius & die Jagdkapelle. Er kann sich die Namen der Tiere nicht merken und verwechselt sie ständig. Darum wurde er von Oberjägermeister Brünzli erbarmungslos aus der Schweizerischen Jagdgesellschaft (SJG) ausgeschlossen. Das Seichhörnli ist sein kleiner Freund. Peter mit dem Wolf nennt es allerdings Wolf. Daher kommt auch sein Name. Peter mit dem Wolf hat einen ausgeprägten Putzfimmel, staubsaugt regelmässig den Waldboden oder poliert Laubblätter.

 

Pflotsch

ist ein Lied aus «Rehbockrock» rund um die Lust, sich im Dreck zu wälzen.

Radio Waldrand

Nennen die Jäger ihr Radiospiel. Sie spielen Radio, wenn ihnen Langweilig ist. Die Musik wird natürlich selber gespielt. Wetter, Nachrichten, Verkehrsmeldungen auch.

Räggä-Schnäggä

auch genannt: Bluttschnecken, Nacktschnecken, Rossschnecken. Das Raggae-Lied «Zwei Schnäggä im Räggä» aus Wildsaujagd begründet aus Sicht einer Bluttschnecke die möglicherweise leicht subjektiv wahr genommene, äusserliche Schönheit der Spezies Regenschnecken.

Ratzfatz

spielt Quetschkommode und Cello bei Marius & die Jagdkapelle und singt fleissig zweite Stimmen. Er verwendet sein Gewehr seit jeher als Blumenvase für Löwenzahn-Blumen mit gebrochenen Hälsen und Herzen und hat noch nie ein Tier geschossen. In der Jagdkapelle hat er einen schweren Stand, weil er nicht verstehen kann, warum sein Freund Marius der Chef ist und nicht er selber. Weil Ratzfatz sich nicht unterordnen kann, geraten sich die Beiden ständig in die Haare. Dabei würde Ratzfatz einfach auch gerne Lieder schreiben und im Mittelpunkt stehen wie Marius, kann das aber nicht. Schon oft wäre es deshalb fast zum Austritt von Ratzfatz aus der Jagdkapelle gekommen. Berühmtberüchtigt sind Ratzfatz’ unsäglichen Gedichte, Kurzlieder oder Zaubertricks, die er gegen den Willen seiner Mitjäger an Konzerten aufführt. Auf der CD Wildsaujagd darf Ratzfatz mit 10 Zebra 10 erstmals selber ein Lied singen.

Ratzfatz & seine Jägerkumpels

war ein alternativer Vorschlag für den Bandnamen von Marius & die Jagdkapelle, der von Ratzfatz selber stammte. Ratzfatz leidet heute noch darunter, dass sich dieser Name nicht durchgesetzt hat, wacht deshalb nachts oft schweissgebadet auf und kann es nicht lassen, immer wieder die Namensänderung zu beantragen.

Reh

Im Lied «Fee Feielifeu» singt das Reh «Rrrr-Lied» für die Fee. Das Reh taucht aber auch Lied Oberjägermeister Brünzli vor dessen Flinte auf oder im Lied Früüre, wo das Reh sogar tanzt.

Rehbock

Den Rehbock wollen die Jäger im Lied «Rehbockrock» anschleichen und verschrecken. Da der Bock aber einen wunderschönen roten Rock mit weissen Punkten trägt, erschrecken die Jäger selber ziemlich fest.

Rehbockrock

ist einerseits der Rock des Rehbocks sowie der Albumtitel der zweiten Lieder-CD der Jagdkapelle. Anderseits wird «Rehbockrock» in Fachkreisen als beschreibender Ausdruck für eine eigenständige Musikstilrichtung verwendet, die von Marius & die Jagkapelle entwickelt und geprägt wurde. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist die Jagdkapelle allerdings weltweit der einzige Vertreter dieser Musikstilrichtung.

Rennschnegg

Der Rennschnegg ist so schnell, dass ihn niemand jemals gesehen hat. Er ist verschwägert mit dem Stinkschnegg.

Rita

ist die streitsüchtige Schwester von Linus. Sie ist lauter als jede Feuerwehrsirene. Im Lied «Superchind» rettet sie zusammen mit ihrem Bruder die ganze Nachbarschaft aufgrund ihrer lauten Stimme vor dem sich ausweitenden Christbaumbrand.

Sackmesserlied

Lied über des „Jägers Ehefrau“, das immer auf Mann getragene Sackmesser.

Samichlaus

lebt zusammen mit Schmutzli im Jägerwald. Marius hat ein Aufwärmlied geschrieben, das heisst: «Wenn de Samichlaus früürt».

Samichlaus-Bartsträhler-Zwerg

gehört zur Gattung der Waldzwerge und wird im Zusammenhang mit Wurzelbald oft genannt. Sein Arbeitsort ist die Brusttasche vom Samichlaus. Sobald die Kinder nicht hinschauen, schnellt er hervor und kämmt mit seinem goldenen Kamm den Bart vom Samichlaus.

Sandy us Schönewehr

Eine Anruferin bei «Radio Waldrand». Sie wünscht «Oh du goldigs Sünneli» - und wird dafür ignoriert.

Schmutzli

lebt zusammen mit Samichlaus im Jägerwald.

Schös Lied

Die Geschichte und die Melodie dieses Liedes sind vermutlich zu Bardill (Geschichte) und zum Bond (Andrew, nicht Fimheld) (Musik) übergelaufen. Darum ist dies das wohl das eintönigste und langweiligste Lied von Marius & die Jagdkapelle

Schtinkschnegg

ist ein Schnegg, der heftig nach Furz stinkt, weil er einen Stinkmorcheln-Pilz (Phallus impudicus) gegessen hat. Die Geschichte, die auch erzählt, dass die Hasen den Schtinkschneck nur noch mit Chlüpperli an den Nasen besuchen, gibt es als Lied auf Verschreckjäger und stammt ursprünglich aus der Waldfibel.

Schweizerische Jagdgesellschaft (SJG)

ist der Dachverband aller Schweizer Berufsjäger und wird seit 1997 präsidiert von Oberjägermeister Brünzli.

Sechs Jäger, wo nöd wönd jage

ist der Titel des Hörspiels von Marius & die Jagdkapelle. Es dokumentiert die wahre Entstehungsgeschichte der Musikgruppe von der Gründung des Duo Singjäger durch Marius und Ratzfatz bis zum Sextett in der heutigen Form und lüftet manche Geheimnisse über die Herkunft der einzelnen Jäger. Neben den sechs Mitgliedern der Jagdkapelle tauchen im Hörspiel auch Oberjägermeister Brünzli, Jägerfranz und das Seichhörnli auf.

Seichhörnli

Das Seichhörnli ist ein Eichhörnchen, das immer Seich macht. Es ist extrem eitel, lackiert sich gerne die Fingernägel und liebt stürmische Winde, wie man im Lied Windkanone erfahren kann. Das Seichhörnli ist der kleine Freund von Peter mit dem Wolf. Da er sich aber die Namen der Tiere nicht merken kann, hält er es für einen Wolf. Im Hörspiel Sechs Jäger, wo nöd wönd jage ist es die Spur des Seichhörnli, die Marius, Ratzfatz und Tombär zu Peter mit em Wolf führt. Im Bilderbuch Es Schlaflied für de Igel heult sich der kleine Igel beim Seichhörnli aus, das darauf die Idee hat, alle Waldbewohner zusammen zu rufen, um gemeinsam für den kleinen Igel das grosse Waldschlaflied zu singen. Auf dem Wildsaujagd-Spiel ist das Seichhörnli zu entdecken, wie es mit einem Grätli telefoniert. Das Seichhörndli hat auf der 4. Musik-CD von Marius & die Jagdkapelle einer Wildsau, die blutt im Waldteich baden wollte das Fell gestohlen, resp. mit seinem eigenen vertauscht. Der Streich ging schief. Dem Seichhörndli ist das Wildsaufell viel zu weit und der Wildsau das Seichhörnlifell zu eng.

Simselifei

ist die Freundin von Chraxel. Zusammen leben die Beiden beim Chrüterwald bim Ühlenei. Sie brauen zusammen aus Kräutern die verrücktesten Zaubertränke. Dabei stellen sie leider nicht besonders geschickt an: Im Lied Chrixelchraxelfuchseschnodder versuchen sie sich darin, einen Zaubertrank zu brühen, der sie vom Fieber befreien und gesund machen soll. Da sie aber ständig den falschen Zauberspruch aufsagen, passieren mit ihnen die verrücktesten Dinge. Dass Simselifei fliegen kann, ist im Bilderbuch «Es Schlaflied für de Igel» zu entdecken sowie auf dem Wildsaujagd-Spiel.

Specht

Die Spechte haben es nicht einfach: Wenn sie essen wollen, müssen sie mit ihrem Schnabel an Bäume klopfen, um an Würmer und Maden unter der Baumrinde zu kommen. Das gibt Kopfschmerzen und verursacht Übelkeit. Jäger Marius hat aus Solidarität zu den Spechten ein Lied geschrieben aus der Sicht eines kleinen Specht, dem es schlecht ist. Der Country-Song auf «Verschreckjäger» hat sich zu einem der grossen Hits von Marius & die Jagdkapelle gemausert. Er wurde ebenso auf „Die grössten Schweizer Hits – Chinderlieder“ wie auch auf der Compilation-CD „Stars for Kids (CD 2)“ veröffentlicht. Auf «Wildsaujagd» gibt es mit «Füüf nassi Spechte» ein weiteres Specht-Lied. Die Familie des kleinen Spechts taucht ebenso im Bilderbuch « Es Schlaflied für de Igel» auf und singt dort das «Specht-Schlaflied». Weil die Lieblingsmusik der Spechte bekanntlich Country ist, sind alle Specht-Lieder in diesem Musikstil gehalten.

Specht-Schlaflied

In «Es Schlaflied für de Igel» singt die ganze Familie Specht gemeinsam für den kleinen Igel das Specht-Schlaflied. Dabei schläft allerdings nur die Familie selber ein. Dem kleinsten Specht ist es zudem auch hier wieder schlecht.

Sternefründ

ist ein Lied aus «Rehbockrock» über die Liebe von Lia zu ihrem Lieblingsstern.

Stinkkobold

ist ein Stink-Hiphop-Lied, das ursprünglich aus der Waldfibel stammt und die Lust auf das Stinken besingt. Auf der CD «Rehbockrock» ist genau drei Minuten nach dem letzten Lied eine Aufnahme von Stinkkobold versteckt, bei der die Jäger während dem Essen spontan mit Teller, Gläser, Messer, Gabel, Löffel, Staubsauger etc. musizieren.

Stoh mit mir in Wind

ist zusammen mit Gheimnis zum letzten Lied auf Verschreckjäger verschmolzen worden. Beide Lieder stammen aus der Waldfibel.

Superchind

ist im Jargon von Marius & die Jagdkapelle das, was Rita und Linus und bestimmt auch viele andere vordergründig speziell wilden Wildsauenkinder eigentlich sind! Es ist auch er Titel des Lieds über die beiden Kinder Rita und Linus auf «Wildsaujagd».

Supertreffer

ist der Schlagzeuger von Marius & die Jagdkapelle und der Sohn von Oberjägermeister Brünzli. Supertreffer ist zum Leidwesen seines Vaters ein unglaublich schlechter Schütze und würde laut Brünzli sogar einen Elefant im Tiefschlaf verfehlen. Supertreffer ist aufgrund seines eigenen Getrommels auf allen möglichen Gegenständen schwerhörig, hat allgemein Mühe mit der Sprache und verwendet mit Vorliebe nur das Wort Äh in all seinen Bedeutungen. Um den Umstand zu feiern, dass Supertreffer neuerdings trocken ist, spielen die Jäger gerne das Lied «Kei Windle meh».

Tierrätsel

Tombär spricht die Tierrätsel, einer Sendung im Radio Waldrand. Er hat sie selber herausgefunden. Ein Rätsel resultiert in einem Fuchs. Der aber mit x ausgesprochen wird.

Tör die das

Das Lied „Tör die das“ gehört neben „Blablabla“, „Ritalinus“ und „Mamis & Bapis“ in die Reihe der elternkritischen Texte der Jagdkapelle. Es geht um die unsäglichen Verkleinerungsformen wie „Blüttlä“ oder „Bädälä“ sowie „Stüehli“ etc., welche vorallem Mamis und Kindergärtnerinnen benutzen.

Tombär

ist ein Pandabär-Fan, der jahrelang in China zusammen mit den Pandas in der freien Wildbahn gelebt hat. Er trägt deshalb seit jeher ein Pandabär-Kostüm. Verzweifelt aufgrund der Tatsache, dass er niemals ein echter Pandabär sein kann, kommt er in «Sechs Jäger, wo nöd wönd jage» zurück in die Schweiz, trifft im Wald heulend auf Marius und Ratzfatz und wird von ihnen aus Mitleid in der Jägerhütte aufgenommen. Von Jägerfranz bekommt er ein altes Klavier geschenkt und so wird er unverhofft zum Tastenmann bei Marius & die Jagdkapelle. Tombär ist ein Discobär, der immer sein Tanzbein schwingt, wenn er fetzige Musik hört. Seine verrückten Tänze bei Live-Konzerten haben ihm weit über die Grenzen des Jägerwalds Ruhm und Ehre verschafft.

Trampelbart

Trampelbart ist ein grimmiger Hochwildjäger. Er verwirrt die Tiere mit seinem Bart, in dem er viele Dinge versteckt hat.
Wenn Trampelbart Musik hört, bekommt er gläsigi Äugli und muss tanzen, seine Füsse trampeln und stämpfelen dann wie wild. Marius und seine Jäger haben Trampelbart in den Büschen vor der Jägerhütte gefunden. Sin donnerndes Knurren hat sie auf die Fährte von Trampelbart geführt.
Tombär hat Trampelbart entdeckt, wie er mit im Hosenstall eingeklemmtem Bart verzweifelt im Geäst gestanden ist.
Mit der Schere wurde Trampelbarts Bart kurzerhand aus dem Reissverschluss des Hosenstalls befreit. Von da an wurden sie Freunde.

Gerade zur rechten Zeit. Denn nun hat die Jagdkapelle wieder einen Banjo- und Mandolinenspieler in der Jagdkapelle! Peter mit dem Wolf haben die Jäger verloren. Auf der Suche nach seinem Seichhönrdli ist er wahrscheinlich im Rheintal verloren gegangen.

Tropfepech

ist eine Ballade auf Verschreckjäger, in der erklärt wird, warum die Tränentropfen die wertvollsten Tropfen sind.

Ühle

zum Leidwesen einer der beiden Räggä-Schnäggä aus dem Lied «Zwei Schnägge im Räggä» heult die Eule nachts im «Wurm-Schlaflied» so laut, dass die Schnecke nicht schlafen kann.

Unwetter

Ein Unwetter erreicht am verregnete Sunntig die Jägerhütte, in der die sechs Jäger «Radio Waldrand» spielten. Durch ein Blitzeinschlag wurde Supertreffer sogar für einige Zeit ohnmächtig.

Vatter Frosch

wird im «Wurm-Schlaflied» beschrieben. Weil all seine Kinder Schnarchli-Grind sind, schläft er nie zuhause sondern in einer Blatthängematte zwischen den Bäumen.

Verregnete Sunntig

Ein verregnete Sunntig war Ausschlag für die 2013 erschienene CD «Radio Waldrand». Den Jägern war es langweilig und sie spielten Radio. Bärechrüseler nahm alles auf Band auf.

Verschrecki-Zit

ist es jeden Samstagmorgen in der Früh, wenn sich die Verschreckjäger aufmachen, die Tiere zu verschrecken. Das Lied Verschrecki-Zit aus «Wildsaujagd», das eine schräge Variation von „De Joggeli wött go Birli schüttle“ ist, zeigt wie kompliziert sich die Verschreckjäger dabei manchmal anstellen.

Verschreckjäger

nennt man einen Jäger, der nicht auf Tiere schiesst, sondern sie nur erschreckt. Alle Mitglieder von Marius & die Jagdkapelle sind ihres Zeichens diplomierte Verschreckjäger. Verschreckjäger ist auch der Titel der ersten Lieder-CD der Jagdkapelle und das Lied Schreckjäger auf «Verschreckjäger» beschreibt eine typische Verschreck-Situation, bei der allerdings letztlich die Jäger vom Has erschreckt werden.

Verschreckjägertanz

Die Verschreckjäger haben einen Tanz, den sie meist gegen Abend tanzen. Tombär findet den Tanz jedoch mittelalterlich und nicht Modern

Waidfrau's oho

Verschreckjägergruss zwischen einer Verschreckjägerin und einem Verschreckjäger. Oder zwischen zwei Verschreckjägerinnen.

Waidmann's olé

Verschreckjägergruss zwischen zwei Verschreckjägern

Wake me up, bevor I go

Lieblingslied von Supertreffer.

Waldfibel

Unter dem Titel «Zmitzt im Wald» hat Jäger Marius schon vor der Gründung von Marius & die Jagdkapelle Lieder, Verse, Rezepte und Spiele unter die Leute gebracht.

Waldrandwiese – Waldrandwiesenrand

ist der Lebensraum vom Bettseicherli, – äh, tschuldigung – vom Buschwindrösli, dem Löwenzahn sowie von der Kuh Lise und grenzt östlich an den Jägerwald.

Waldschlaflied

Das grosse Waldschlaflied ist sozusagen die Landes- und Schlafhymne im Jägerwald. Alle Waldbewohner können es singen. Dirigiert vom Seichhörnli singen alle Waldbewohner dieses Lied zusammen in «Es Schlaflied für de Igel». In der Hirschschnauzdisco wird das Waldschlaflied aus Tradition immer als letztes Lied gespielt.

Wenn de Samichlaus früürt

ist ein Aufwärmlied auf Verschreckjäger, in dem der Samichlaus zusammen mit dem Schmutzli immer schneller und schneller tanzt.

Wenn’d niemert häsch mi

ist das herzzerreissende letzte Lied auf «Wildsaujagd.» Ein Trost-Ballade über Freundschaft und Zusammenhalt.

Wildsau

Im Jägerwald leben viele Wildsauen. Deshalb haben es die wilden Sauen auch da und dort in ein Lied der Jagdkapelle geschafft (z.B. Zauberzwerg, Schreckjäger).

Wildsaujagd

ist ein beliebtes Spiel der Mannen von Marius & die Jagdkapelle. Dabei gewinnt, wer es als Erster schafft, das Fell der Wildsau zu berühren. Darüber gibt es das Lied Wildsaujagd, das gleichzeitig das Titelstück der dritten Lieder-CD der Jagdkapelle ist.

Wildsaujagdspiel

Das Wildsaujagd-Spiel ist ein strategisches Würfelspiel für einen Jäger und eine Wildsau und integrierter Bestandteil der CD «Wildsaujagd». Während der Jäger auf seiner Jagd Fallen auslegt und der Wildsau Gatter als Hindernisse in den Weg stellt, versucht die Wildsau mit Hilfe von Abkürzungen den idealen Fluchtweg zu finden. Dabei wird gar die CD-Scheibe selbst raffiniert ins Spiel integriert und beeinflusst immer wieder den Verlauf der Jagd. Auf dem Wildsaujagd-Spielbrett sind viele Bewohner aus dem Jägerwald zu entdecken.

Windkanone

ist ein Acapella-Kanon auf «Rehbockrock» über die Stimmung im Wald bei Wind und Sturm. Seichhörnli, Schmetterling, Vögel sowie Blätter treffen sich bei Sturm jeweils im Nest der Ühle und lieben den Sturm über alles, denn er ist für die Waldtiere etwas gleichbedeutend mit dem, was für die Menschenkinder die Chilbi ist.

Winterschlaflied vo de Igel

ist das Lied, das Igelfamilien vor dem Winterschlaf zusammen singen. In «Es Schlaflied für de Igel» kann der kleine Igel aber nicht rechtzeitig einschlafen und muss sich alleine auf die Suche nach einem Schlaflied machen, weil die ganze Familie erst im Frühling wieder aufwacht.

Wurm-Schlaflied

ist das Lied, das Freddy Chanales in «Es Schlaflied für de Igel» für den kleinen Igel singt. Freddy wirbt in dem Lied dafür, dass es am Schönsten sei, neben ihm zu schlafen, weil er als Wurm keine Nase habe und ergo nicht schlafstörende Schnarchgeräusche von sich geben könne. Ebenso beschreibt er, wie schlecht viele andere Waldbewohner schlafen wie z.B. Frau Bär, Vatter Frosch, Maria Chäfer und die Haselmuus.

Wurm Tierrätsel

Im zweiten Tierrätsel von Tombär wird, das ist hiermit verraten, ein Wurm gesucht. Bei dem Wurm handelt es sich, und dies ist eine Exklusiv-Nachricht und wird nur hier beschrieben, um den Wurm, der alles kann: Freddy Chanales.

Wurzelbald

ist ein Wetterzwerg aus dem Jägerwald, dessen Lebensaufgabe es ist, mit seinem Glöckchen allen Tieren und Pflanzen den Beginn der Jahreszeiten bei ihrem allerersten Zeichen anzukündigen. Das Lied Wurzelbald auf «Verschreckjäger» beschreibt, wie im Herbst sein Glöckchen das erste rotgelb gefärbte Laubblatt meldet oder der Wetterzwerg beim Sichten des ersten Schneeflöckchens den Winter einläutet.

Zauberhuet

ist ein Lied auf «Verschreckjäger». Sobald man den Zauberhut auf dem Kopf hat, kann man sich verwandeln oder verzaubern: Man hat zum Beispiel Bärenkräfte oder ist ganz klein und kann in Papis Ohr verkriechen.

Zauberzwerg

Der Zauberzwerg kann jedes Kind in das nächstbeste Tier verwandeln, das es sieht oder hört. Das gleichnamige Lied aus «Rehbockrock» dreht sich um den Wunsch und dessen Erfüllung, einem solchen Zauberzwerg im Wald zu begegnen. Bei Live-Konzerten hat Marius in diesem Spiellied die Kinder schon oft in Hasen und Wildsauen verwandelt.

Zmitzt im Wald

ist der Titel der Waldfibel und der dazugehörigen CD, die Jäger Marius noch vor der Gründung der Jagdkapelle im Alleingang entwickelt hat. Neben Liedern und Versen beinhaltet die Waldfibel auch Spielanleitungen zu den Liedern sowie Rezepte. Verschiedene Lieder aus der ersten Jagdkapellen-CD «Verschreckjäger» sind hier bereits enthalten: Higshex, Früüre, Wenn de Samichlaus früürt, Schtinggschneck, Gheimnis, Wurzelbald, Nigsäg, Stoh mit mir im Wind und Stinkkobold.

Zwei Schnäggä im Räggä

siehe Räggä-Schnäggä

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